Damit der Hund lange gesund und fit bleibt, spielt die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle. Dies bedeutet natürlich nicht, dass das teuerste Futter auch gleichzeitig das qualitativ Beste ist. Für Hunde gilt prinzipiell dasselbe wie für Menschen: ausgewogen und abwechslungsreich sollte die Ernährung sein. Besonders Welpen benötigen natürlich das bestmögliche Futter, um sich ungehindert entwickeln zu können.
Im Handel sind die verschiedensten Futterarten erhältlich. Hier muss jeder Hundehalter für sich herausfinden, was seinem Vierbeiner schmeckt und vor allem gut bekommt. Nicht alle Vierbeiner vertragen jedes Futter; besonders das Feuchtfutter wird nicht so gut vertragen wie Trockenfutter. Wer seinem Hund eine ganz besondere Freude machen möchte, stellt sich an den heimischen Herd und kocht selbst für Bello und Co.
Im Normalfall ist das im Handel erhältliche Futter jedoch völlig ausreichend. Acht geben sollte man darauf, dass der Hund nicht zu dick wird, denn dies bringt einige Folgeerkrankungen mit sich. Etwa die Hälfte aller in deutschen Haushalten lebenden Hunde jedoch sind stark übergewichtig. Dies ist meist dann der Fall, wenn kleine Kinder oder ältere Personen gemeinsam mit dem Hund in einem Haushalt leben und dieser von allem Seiten verwöhnt wird. Das optimale Mischverhältnis für einen normalen ausgewachsenen Hund besteht aus etwa einem Drittel Frischfleisch und zwei Dritteln Gemüse- und Getreidekost. Leider werden viele Hunde mit einem deutlich zu hohen Fleischanteil gefüttert, was zu vielen Erkrankungen führt. Tragende und säugende Hündinnen benötigen jedoch einen etwas höheren Fleischanteil.
Geräuchertes, Gepökeltes und zu stark Gewürztes sollte man seinem Hund keinesfalls füttern. Im Zoofachhandel sind Pansen und verschiedene Fleischsorten erhältlich, welche dem Hund besonders gut schmecken. Achten sollte man nur darauf, dass diese nicht zu kalt gefüttert werden, denn dies führt bei den meisten Hunden schnell zu Magenverstimmungen.


